Was sind Autorisierungsprozesse fiktionaler Literatur? Wer lizensiert? Und vor allem: Wie? Dies sind Fragen, denen wir uns vertieft widmen wollen. Ziel der Tagung ist es daher, die Autorisierungsprozesse fiktionaler Literatur zu thematisieren, die als Prozesse der Lizensur umschrieben werden. Dabei ist unter Lizensur das Dürfen literarischer Fiktion zu verstehen, in etwa ästhetischer, epistemischer oder ethischer Hinsicht eigengesetzliche Quasi-Normen aufzustellen und zu verfolgen.
Im ersten Panel werden zunächst begrifflich-konzeptuelle Grundlagen, Ansätze und Probleme von Fiktionalität kartiert. Das zweite Panel zeichnet Fiktionalität in historischer Genese nach und legt anhand einzelner kontroverser Fallbeispiele auch rezeptionelle Entwicklungen dar. Im abschließenden dritten Panel werden normative Fragestellungen und juristische Praxen im Umgang mit fiktionaler Literatur beleuchtet.
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