Kinder-Uni 12.3.2021_Ausgrabungen: Was erzählen Scherben über die Menschen in der Vergangenheit?

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Florian Janoscha Kreppner (WWU)
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Ausgrabungen: Was erzählen Scherben über die Menschen in der Vergangenheit?
Prof. Dr. Florian Janoscha Kreppner, Institut für Altorientalistik und Vorderasiatische Archäologie

Keramikgefäße wurden bereits vor 8.000 Jahren „erfunden“ und sie spielen noch heute eine wichtige Rolle in unserem Alltag: Wir benutzen sie zum Trinken, Essen, Kochen, zum Transport von Waren oder zur Lagerhaltung. Schau doch mal zu Hause nach, aus welchem Material deine Müslischale und deine Tasse gemacht sind – oder welche anderen Gegenstände du aus Keramik findest!

Doch was „erzählen“ uns Keramikgefäße aus der Vergangenheit?
Anders als Leder oder Stoff vergeht Keramik im Boden nicht. Oft zerbrechen die Gefäße, aber die Scherben bleiben als „Zeitzeugen“ erhalten. Nach genau diesen Scherben suchen Archäologinnen und Archäologen bei ihren Ausgrabungen. Sie können aus ihrem Fundort und ihrer Beschaffenheit viele Informationen gewinnen, zum Beispiel: Wie haben die Menschen vor vielen Tausend Jahren bestimmte Räume genutzt? Wozu wurden welche Gefäße verwendet? So lässt sich aus den Scherben „lesen“, wie die Menschen in der Vergangenheit gelebt haben.

In seiner Vorlesung beschreibt Prof. Dr. Florian Janoscha Kreppner, wie er bei Ausgrabungen wissenschaftlich arbeitet und wie man Archäologin oder Archäologe werden kann. Darüber hinaus erklärt er, warum Grabungsstätten oft ausgeraubt werden und wieso das ein großes Problem ist.

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